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Stromversorgung im Garten

Ob klassisches Verlängerungskabel, oder doch lieber Kabeltrommel – der geliebte Garten ist grundsätzlich ein Feuchtraum und kann zur richtigen Gefahrenzone werden, wenn man nur Mal eben den Laubbläser anwerfen möchte.

Die Gefahren sind oft gar nicht so offensichtlich.

Plant man einen gemütlichen Grillnachmittag mit den liebsten Nachbarn, denkt man unter Umständen gar nicht daran, dass das Verlängerungskabel schnell zur Stolperfalle werden kann. Auch ist es oft gar nicht so sehr in denkbarer Griffweite, dass ein Stromschlag zum schrecklichen Eigenschicksal wird, während man doch bloß die Einfahrt von störendem Laub befreien möchte.

Ganz wichtig ist, hier zu beachten, dass im Garten ein ständiges Zusammentreffen von Wasser und Strom möglich ist. Der Rasen kann feucht vom Tau sein. Besitzt man einen Pool, verbreiten sich die Wassermengen wie von selbst. Gerade, wer Kinder oder Tiere zu Hause hat, sollte sich hier im Vorhinein damit auseinandersetzen, wie solchen Gefahrenquellen entgegengewirkt werden kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Im handelsüblichen Baumarkt erhält man die günstigste Variante; Verlängerungskabel sowie Kabeltrommel mit einer entsprechenden Warnfarbe sowie einer Länge im zweistelligen Meterbereich. Da nicht alle Kabel für den Gartengebraucht geeignet sind, ist es wichtig, eines zu verwenden, das von einer speziellen Gummiummantelung umgeben ist. Bis hin zu 50 Metern Kabellänge erhält man diese im Handel.

Energiesäulen sind eine andere Möglichkeit. In der Installation zunächst unter Umständen etwas kostspielig; je nachdem, wie und wo sie platziert werden sollen und ob man dafür einen Techniker benötigt, oder es selbst anschließen kann; ragen sie gut einen Meter aus dem Rasen und verhindern so, schnell Mal übersehen zu werden. Viele Energiesäulen lassen sich zudem praktisch mit einem Wasseranschluss kombinieren, der im Garten ohnehin regelmäßig benötigt wird.

Eine praktische und weniger kostspielige Möglichkeit ist jene, in der man dafür sorgt, ein Verlängerungskabel durch den Garten zu ziehen und dieses durch einen Kabel- oder Schlauchhalter an einer Wand anzubringen. Beispielsweise an der Wand vom Gartenhaus. Dabei ist lediglich etwas Kraftaufwand nötig, um einen Weg für das Kabel in den Garten zu graben. Ummantelt von im günstigsten Fall Gartenfolie sowie im besten Fall von einem Kunststoffrohr wird das Verlängerungskabel nun im Boden eingelassen. Später ist nichts mehr davon zu sehen, wenn Rasen und Blumen darüber hinwegwachsen.

Laubbläser sind Geräte, die man nur saisonell benötigt.

Hier ist es nicht zwingend notwendig, eine der aufwändigen Methoden anzuwenden, obgleich sie praktisch wären. Es ist besonders wichtig, bei Gebrauch von großen Gartengeräten auf die Kabelführung zu achten. Auch dann, wenn es sich bei dem verwendeten Gerät um keines handelt, das eine offensichtliche Klinge besitzt.

Treten Probleme auf, ist selbstverständlich immer zunächst der Netzstecker zu ziehen, ehe man sich auf die Suche nach der Problemquelle macht.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass für den reinen saisonellen Gebrauch von Verlängerungskabeln immer eine Trommel am ergiebigsten ist. Denn nicht zuletzt hat man durch jene die Möglichkeit, die Kabellänge genau so auszurollen, wie sie benötigt wird.